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Teilentladungsmessung   (TE-Messung, Teilentladungsprüfung)

Eine Teilentladungsmessung ist ein entscheidendes Kriterium für die Prüfung des Zustandes von Mittelspannungsschaltanlagen sowie der Mittelspannungs-Kabelverbindungen vor der Inbetriebnahme.

 

Mit unserer mobilen Teilentladungsprüfeinrichtung ist es uns möglich beim Kunden direkt vor Ort inbetriebnahme- sowie routienemäßige Prüfungen und Diagnosen an den Schaltanlagen vorzunehemen.

Unser Prüfequipment ist modular aufgebaut. Somit kann man es auch in schwer zugänglichen Schalthäusern einsetzen. Die Prüfungen werden nach IEC 60270 durchgeführt.

Bevor es zu einem ungeplanten Ausfall elektrischer Energieverteilungssysteme kommen kann, lassen sich mit der Teilentladungsmessung Material-, oder Monatgefehler zerstörungsfrei aufspüren.

 

Was sind elektrische Teilentladungen:

Elektrische Teilentladungen sind in elektrischen Systemen unerwünscht.

Sie treten an fehlerhaften Isolierungen in organischen Isolierstoffen auf. Hervorgerufen können diese durch Einschlüsse von Luft- oder Fremdpartikel im Isolierstoff. Des Weiteren könnte die Isolierung durch eine unsachgemäße Montage beschädigt worden sein. Teilentladungen sind häufig Vorboten für ein Versagen der Isolation.

Es wird zwischen Koronaentladung (äußere Teilentladung), innere Teilentladung und Oberflächenentladung unterschieden. Teilentladungen führen an oder in elektrischen Isolierstoffen zu einer ionisationsbedingten schädlichen Wirkung. Daraus resultiert dann eine Verschlechterung und Verringerung der Lebensdauer von Mittelspannungskomponenten. Daraus können kostenintensive Reparaturen und möglicherweise auch längere Ausfallzeiten resultieren.

 

Schäden durch Teilentladungen:

Eine länger anhaltende innere Teilentladung im Isolierstoff kann zu einem Durchschlag führen. Dieser führt dann unweigerlich zu einem Kurzschluss und zu einem Ausfall des betreffenden Anlagenteils. Bei dem Kurzschluss können dann auch andere benachbarte Anlagenteile beschädigt werden. 

Bildbeispiel: Ein durch eine fehlerhafte Isolationsschicht zerstörter Gaskessel einer SF6-Schaltanlage (GIS)

Vorbeugende Maßnahmen:

Durch eine Teilentladungsprüfung an Mittel- und Hochspannungsanlagen vor der Inbetriebnahme und Wiederholungsprüfungen an Schaltanlagen, Transformatoren, Generatoren, Motoren und Kabeln kann eine fehlerhafte Isolierung frühzeitig erkannt werden. Teilentladung liefert einen Hinweis auf eine Verschlechterung der Isolation und kann durch unsere Prüfung rechtzeitig erkannt werden.

So kann man die fehlerhafte Stelle frühzeitig  erkennen, sodass ein unerwarteter Ausfall vermieden wird.

Wir empfehlen daher eine Inbetriebnahme- und vor Ablauf der Gewährleistung eine Wiederholungsprüfung durchzuführen. So können dann noch rechtzeitig etwaige Gewährleistungsansprüche dem Hersteller oder Errichter gegenüber geltend gemacht werden.

 

Mit unserer mobilen Prüfeinrichtung ist es uns möglich, bei unseren Kunden vor Ort, eine Teilentladungs-Messung bis 100kV /12 kVA durchzuführen.

Zum Einsatz kommt dabei eine moderne OMICRON MPD Prüfeinrichtung zusammen mit einer Transformator-Kaskade die die benötigte Prüfspannung liefert.

 

 

Unser Prüfequipment besteht aus zwei 50kV/6kVA und aus zwei 50kV/3kVA Transformatoren, die zusammengeschaltet bis zu 100kV mit 12kVA Leistung ergeben.

Der für die Teilentladungsprüfung von uns eingesetzte Koppelkondensator  ist bis 100kv /1nF ausgelegt.

Damit lassen sich auch größere Schaltanlagen zusammenhängend auf Teilentladungen prüfen.

Eine von uns durchgeführte Teilentladungsmessung an einer 30kV SIEMENS NXPlus Schaltanlage


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